Komplexe Situationen meistern lernen

Komplexe Situationen meistern lernen – was heisst das?
Der nachfolgende Auszug aus einem Artikel von Walter Braun auf linkedIn bringt die aktuellen Herausforderungen mit neuen Problemstellungen in Betrieben auf den Punkt. Das digitale Leben macht die Entscheidungsfindung oft komplexer und aufwändiger für die Mitarbeitenden.
Mit Trockenübungen den Rubikon überschreiten
“Selten ist es ja so, dass Komplexität unmittelbar zuschlägt, einen unumkehrbaren Punkt beinhaltet und Ursachen eindeutig zuordnen lässt. Sie schaukelt sich aus vielen kleinen Ereignissen auf: Da mal zu kurz gedacht, dort eine dritte Meinung nicht eingeholt, gelegentlich nicht umfassend informiert, was alles zusammen in irgendeiner Abteilung die innere Emigration eines Mitarbeiters auslöst, die wiederum die Termintreue einer Aufgabenerledigung verzögert, was zu Kompensation durch Mehrarbeit führt … , das am Ende zu einem Produktionstopp beiträgt, weil ein Zulieferer … . Sie kennen das Beispiel mit dem Besenstil und der Pollenepidemie.
(……)
Komplexitätsrobust werden, heißt vor diesem Hintergrund, sich daran zu gewöhnen,
• Know-how zu teilen,
• in flexiblen Gruppenstrukturen zu arbeiten,
• vernetzt zu denken und zu handeln,
• den Denkstil „alles ist machbar“ aufzugeben,
• Planungsideologien abzuschwören,
• nicht zu schnell mit plausiblen Lösungen zufrieden zu sein,
• systemische Methoden (etwa Sensitivitätsanalyse) einzusetzen,
• „rückwärts“ zu denken,
• Szenarien zu simulieren,
• Crowdsourcing zu initiieren
Auszug blogbeitrag von Walter Braun, 25.8.16,https://www.linkedin.com/pulse/